Thin Client

Ein „thin client“ ist die moderne, energieeffiziente Version eines PC-Arbeitsplatzes. Der innovative Aspekt besteht dabei im fehlen von unabhängiger Rechenleistung. Ein „thin client“ dient nur noch als Datenanzeige- und –eingabestation. Sämtliche Berechnungen führt der für den „thin client“ zuständige Server oder der Servercluster durch.

Der Name „thin client“ stammt ursprünglich von einem Produkt der Sun Microsystems. Inzwischen findet das Prinzip „thin client“ in vielen Firmen Anwendung und das Prinzip ist schon Grundlage für weitere innovative Entwicklungen im Green IT Bereich, wie z.B. das „Cloud Computing“.

Wie bei anderen Grundprinzipien der modernen Green IT setzt ein „thin client“ auf die Umverteilung von Rechenlast. Dadurch dass bei konventionellen Arbeitsplätzen jede benötigte Hardware eingebaut sein muss, die potenziell verfügbar sein sollte sind hier die fixen Kosten pro Arbeitsplatz höher als bei einem „thin client“. Ein System aus „thin clients“ hat dagegen kaum Hardware bei den einzelnen clients, sondern alle Rechenleistung im Server oder einem Servercluster. Spezielle Anforderungen einzelner clients können damit direkt beantwortet werden, ohne das die Hardware des Arbeitsplatzes eine entsprechende Hardwareinfrastruktur dauerhaft vorhält.

Zur Zeit ist der Großteil der Arbeitsplätze noch mit konventionellen Desktop-Arbeitsplätzen ausgestattet. Doch die fortschreitende Entwicklung in diesem Bereich steigert den Anteil an „thin clients“ von Jahr zu Jahr. Die maximale Leistung eines thin clients wird dabei maßgeblich von der Netwerkzugriffsrate gesteuert. Moderne Versionen von „thin clients“ sind deshalb schon dabei Massnahmen zu entwicklen, dass der Datenverkehr zwischen client und Server schrumpft. Indem z.B. nur Tasteneingaben und Bildfragmente übertragen werden.

 


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