Unter der Serverkonsolidierung versteht man generell die Zusammenführung der Bestandteile eines Servers, bzw. eines Serverparks/-clusters. Dabei treibt vor allem das Prinzip der Virtualisierung diese Sparte der Effizienzkriterien für Rechenzentren voran.
Klassischerweise werden einzelne Server mit einzelnen Aufgaben in einem Rechencluster beauftragt. Die Grundidee dahinter ist die physikalische Trennung von Rechenprozessen, um keine Konflikte zwischen Anwendungen zu ermöglichen.
Durch das Prinzip der Virtualisierung (siehe dort) ist es möglich diese physikalische Trennung auf dem gleichen Server durchzuführen. Es werden vom Server dabei für jede Aufgabe/Anwendung eigens neue Virtualisierungsschichten angelegt, die miteinander nicht, bzw. nur in gewollter Weise kommunizieren. Im Kontrast dazu würde die Rechenlast ohne Virtualisierung miteinander interferieren durch den Umstand, dass der Server einen Prozessor hat, der beide Aufgaben verwalten wird. Bei der Virtualisierung werden diese Prozesse voneinander getrennt.
Der große Vorteil (der Virtualisierung) ist dabei die Möglichkeit die Rechenlast zu modulieren, je nachdem welche Anwendung gerade besonders viel Leistung benötigt.
Von Serverkonsolidierung spricht man weiterhin noch, wenn man ein Zusammenraffen der Speicherkapazitäten meint. Hierbei spielen moderne SSD (solid-state-drive) Speichersysteme eine wichtige Rolle. Durch deutlich kürzere Zugriffszeiten und höhere Lebensdauer bieten sie eine gute Möglichkeit die Rechenzentren effizienter zu nutzen.
Bei der Serverkonsolidierung im Sinne einer Speicherplatzkonsolidierung wird auch die Begrifflichkeit „Deduplizierung“ immer bedeutender. Durch moderne Deduplizierungshardware kann hier die Speichermenge auf gut 1/10 reduziert werden.