Das Ökoinstitut e.V. mit Sitz in Freiburg ist 1977 im Rahmen der Anti-Atomkraftbewegung gegründet worden. Die Hauptaufgabe des Vereins mit gut 130 Mitarbeitern ist die Beratung und Bereitstellung von Gutachten für Politik, Unternehmen und Institute. Das Ökoinstitut e.V. finanziert seine Arbeit dabei aus Spenden und Mitgliedbeiträgen der rund 2.600 Mitgliedern. Es werden knapp 300 Projekte jedes Jahr betreut und ausgearbeitet.
Aktuell beschäftigt sich das Ökoinstitut e.V. mit folgenden Topthemen:
Klimaschutz: Ausgehend von der WWF Prognose muss, um die globale Erwärmung auf ein 2 Grad Maß zu reduzieren, die CO2-Emission der Industrieländer statt um 80% um 95% reduziert werden. Die Schlussfolgerungen des Ökoinstituts e.V. belaufen sich dabei vor allem auf drei Punkte. Es muss maßgeblich Energieeffizienz in jedem Teilbereich der Gesellschaft gefördert werden. Außerdem sind erneuerbare Energien immer noch zu gering im Energienetz vertreten. Und darin gipfelnd ist vor allem ein intelligentes Stromnetz nötig, dass die neuen Energieträger sinnvoll auslastet.
Ressourcen (-effizienz): Das Ökoinstitut e.V. hat zu dem Themenkomplex der Ressourceneffizienz viele Publikationen zur allgemeinen Verfügbarkeit veröffentlicht. Diese drängen zu mehr Nachhaltigkeit in dem Sinne, dass nur mehr Effizienz dazu führt, dass bei steigendem Bedarf die notwendigen Ressourcen auch verfügbar bleiben. Das Ökoinstitut e.V. sieht das Thema in der Zukunft als neuen Forschungsschwerpunkt und rückt die Ressourceneffizienz mehr in die öffentliche Wahrnehmung.
Nanotechnologie: Als neues Themengebiet in vielen Branchen wird der Einsatz der Nanotechnologie auch vom Ökoinstitut e.V. auf breiter Basis gefördert. Hierfür werden Publikationen und umfangreiches Informationsmaterial erstellt und veröffentlicht. Gerade in der Nanotechnolgie sieht das Ökoinstitut Chancen die Ressourceneffizienz vieler Branchen nachhaltig nachhaltiger zu machen.