Nachhaltigkeit

Nachwachsen statt Wachsen

Nachhaltigkeit als Begriff stammt aus der Forstwirtschaft des frühen 18. Jahrhunderts: Aus einem Wald durfte, dieser Lehre zufolge, niemals mehr Holz entnommen werden, als in ihm nachwuchs. Vermittelt über den Club of Rome und seine ‚Grenzen des Wachstums‘ wurde aus der ‚Nachhaltigkeit‘ (engl. ‚Sustainability‘) dann ein Faktor, der künftig alles wirtschaftliche Wachstum bestimmen sollte. Die norwegische Ministerpräsidentin formulierte das Prinzip im Auftrag der UN für den Brundtland-Bericht folgendermaßen:  „Entwicklung zukunftsfähig zu machen, heißt, dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können." Die so genannte ‚Generationengerechtigkeit‘ steht seither im Zentrum der Diskussion. In nahezu allen Parteien ist die ‚nachhaltige Entwicklung‘ inzwischen ein Kernpunkt politischer Programmatik. Im IT-Bereich zielen Vorhaben wie ‚Energieeffizienz‘, ‚Modularität‘ oder ‚Kaskadennutzung‘ in eben diese Richtung.


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