Server verursachen durch hohe Rechenlasten Abwärme. Diese muss prinzipiell abgeführt werden, damit die Rechner nicht überhitzen und ausfallen. Dabei gibt es einige grundsätzliche Falscheinschätzungen, die sich aber eisern in der IT-Branche halten.
Zum Einen ist hier zu nennen, dass eine Betriebstemperatur (Raumtemperatur) von über 22°C zu maßgeblichen Einbußen in der Haltbarkeit der Bauteile führt. Dieser weit verbreitete Mythos ist nur Halbrichtig. Tatsächlich muss bei einem modernen RZ nur die Bildung von Hotspots verhindert werden, die einzelne Komponenten besonders beanspruchen. Auch ist der Zusammenhang zwischen Raumtemperatur und Haltbarkeit vielschichtiger. So kann eine modernes integratives Konzept aus Blades, wie das Angebot der Erecon AG, gut bei 30-35°C Raumtemperatur arbeiten, ohne an den massiven Einbußen der Haltbarkeit , die Teile der Fachwelt postulieren, zu leiden.
Die Bedeutung der Klimatisierung muss gesamtheitlich betrachtet werden. So können bei guter Einbettung der Server in die umgebende Unternehmensstruktur die Heizkosten auf Null reduziert werden und weiterhin auch die Kühlungskosten der Rechenzentren gesenkt werden.