Wie eine Einhausung außerhalb der IT ist die Einhausung in der IT eine bauliche Maßnahme, die das Rechenzentrum abschirmt. Von einer Kaltgangeinhausung oder einer Warmgangeinhausung spricht man für gewöhnlich, wenn das Rechenzentrum in zwei Zonen aufgeteilt wird.
Namensgemäß handelt es sich hierbei um den Warmgang und den Kaltgang. Diese zwei räumlich getrennten Bereiche führen einmal frische Kaltluft zum Rechenzentrum und einmal warme Abluft aus dem Rechenzentrum zu den Kühlanlagen.
Dabei sorgt die räumliche Trennung dafür, dass Luftverwirbelungen im Rechenzentrum vermieden werden. Diese sind gefährlich, da so Hot Spots (Wärmenester) entstehen können, die Hardwarebestandteile auf weit über 30°C erhitzen können. Dadurch können Systemausfälle und Störungen vorkommen.
Durch eine professionelle Kaltgang-/Warmgangeinhausung lässt sich, nach einer Untersuchung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit eine Energieeinsparung von 35% realisieren.