Schwund ist immer
Energieumwandlung transformiert eine Energieform in eine andere. So wandelt der Motor eines Autos chemische (Bindungs-)Energien in kinetische Bewegungsenergie um. Jede Energieumwandlung bringt 'Energieverluste' mit sich, die im Kern aber keine sind. Denn nach dem ersten thermodynamischen Hauptsatz geht Energie nie verloren: Die Summe der Energien bleibt stets gleich, "verschiedene Energieformen können sich ineinander umwandeln, aber Energie kann weder aus dem Nichts erzeugt noch kann sie vernichtet werden." Als additives 'Beiprodukt' entsteht nur eine schlechter nutzbare Energieform. Die Wärmeenergie bspw., die auftritt, wenn im Auto zur Bewegung der Kolben ein Reibungswiderstand überwunden werden muss, die lässt sich nur schwer für andere Zwecke nutzen. Sie wird in der Regel schlicht an die Atmosphäre abgegeben. Jeder Energieverbrauch lässt sich damit in eine 'nützliche' Komponente und in eine 'unnütze' aufspalten. Nur ein Teil der eingesetzten Energie wirkt 'produktiv', der Rest wird in eine schwerer nutzbare Energieform umgewandelt.