In den Gesprächsrunden, Workshops und generell der medialen Welt nimmt das Thema Nachhaltigkeit immer größeren Stellenwert ein. Dabei beschränkt sich die Nachhaltigkeitsdebatte längst nicht mehr auf Energiesparlampen in privaten Haushalten, sondern es werden die Unternehmen immer stärker in die Pflicht genommen. Das Thema Nachhaltigkeit wird langfristig eines der Topthemen in der Gesellschaft und damit in der Wirtschaft bleiben.
Für allgemeine Furore sorgen immer wieder Schlagzeilen von grober Fahrlässigkeit und Verantwortungslosigkeit einzelner Unternehmen, wenn es zu Katastrophen kommt, die massiven Einfluss auf die Umwelt haben. Prominentes Beispiel ist hier das Nigerdelta, bzw die Ölkatastrophe darin. Hier setzt CSR an.
Die Corporate Social Responsibilty (CSR, deutsch: Unternehmensverantwortung) beschreibt die Verhaltensweise und das Bewusstsein des Unternehmens in seinem Verhalten gegenüber dem Umfeld. Die CSR unterteilt man dabei in zwei mal drei Säulen. Einmal in Bezug auf den betroffenen Bereich des Handelns, also lokal, national und internationale Tätigkeiten. Zum Anderen wählt man die Aufteilung nach Art der Verantwortung. Dies ist die soziale, ökologische und die ökonomische Verantwortung.
CSR meint dabei vor allem das Engagement einer Firma, eines Unternehmens über bestehende Regelungen hinaus. Bloße Pflichterfüllung, also vor allem die Legalität der Geschäfte, ist nicht gemeint, diese bildet nur das Fundament der Verantwortungsdebatte.
Soziale Verantwortung
Ein Unternehmen das CSR beweisen möchte muss, bildlich gesprochen „vor der eigenen Tür kehren“. Eine verlässliche Unternehmensstruktur ist hierbei die Basis. Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden müssen mit einer klaren Struktur zu tun haben. Dies erfordert ständigen Informationsaustausch zu den Organisationsregeln und dem –ablauf. Hierzu gehören vorrangig gesunde Arbeitsbedingungen, die Bekämpfung von unfairer Behandlung/Mobbing und das Zugeständnis der Flexibilität der Firma an die Mitarbeiter. Letzteres findet sein Abbild in der Gestaltung von Einkommen und Arbeitszeit, bzw. das Zugeständnis eines Homeoffice, und auch die Förderung von Fortbildungsmaßnahmen.
Soziale Verantwortung übernehmen heißt auch in die Zukunft einer Gesellschaft zu investieren. Ein Unternehmen sollte an der Erstellung von öffentlich gänglichem Wissen teilhaben und auch Praktikanten und Berufeinsteiger in die Firma zu integrieren. Im Sponsoring findet sich ein weiteres Abbild der CSR. Ein Firma sollte Zeit, Geld und Wissen in nachhaltige und humanitäre Projekte stecken die mehr als nur Gewinne versprechen. Auch Projekte von geringer öffentlicher Wirksamkeit gehören hierzu.
In Bezug auf die drei Bereiche muss ein Unternehmen auch Standortloyalität beweisen. Es liegt mit in der Verantwortung eines Unternehmens die benötigten Strukturen vor Ort zu errichten. Problemen der Infrastruktur muss eine Antwort gegeben und nicht ausgewichen werden. Auch sollte ein Unternehmen sich der Global Supply Chain (GLC) widmen. Gerade in Bezug auf direkte Lieferanten sollte ein Interesse an deren CSR bestehen.
Ökologische Verantwortung
Die ökologische Verantwortung geht Hand in Hand mit der Energie- und Ressourceneffizienz einer Unternehmung. Zentrale Fragen sind hier:
- Ist das Produkt nachhaltig in Bezug auf Verfügbarkeit und Herstellung?
- Wie kann das Produkt noch nachhaltiger werden?
Ein Unternahmen sollte zu diesem Zweck eine Übersicht haben wie viel Emmision an Wärme, Entsorgungsmüll, CO2, u.A. es hat. Zweckmäßig gibt es hierzu schon viele Zertifikate die von Organisationen verliehen werden, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben.
Gerade in Bezug auf die Entsorgung sollte ein Unternehmen wissen welcher Müll bedenkenlos Entsorgt werden kann und welcher nicht. Vorrangig sollte ein Unternehmen sich natürlich um eine lange Haltbarkeit aller Gerätschaften bemühen.
Die Firma sollte ihre Mitarbeiter dazu anhalten selbst auch ökologisch bewusst zu handeln. Hierzu gehört das ausschalten unnützer Geräte und auch die Absprache/Organisation der Benutzung von selten genutzten Gerätschaften.
Ökonomische Verantwortung
Maßgeblich für den Grad der ökonomischen Verantwortung eines Unternehmens ist der Umgang mit der Marktmacht. Eine vorhandene Marktmacht kann auf unterschiedlichste Weise ausgenutzt werden:
- Erlaubt das Unternehmen dem Kunden Vertragsänderungen, ist es Kulant?
- Wird ein Austausch mit einem Marktkonkurrenten nur zu dessen Risiken vollzogen?
- Werden unverhältnismäßige Verträge mit Lieferanten geschlossen?
- Versucht das Unternehmen rechtsmäßige Vorteile zu erwirken?
Ökonomisch Verantwortungsbewusste Unternehmen nutzen Marktmacht, aber nicht als Verhandlungsbasis.
Ökonomische Verantwortung trägt ein Unternehmen auch in Bezug zum Staat. Eine übermäßige Belastung des Rechtsystems sollte vermieden werden. Rechtslücken sind kein Anlass für unverhältnismäßige Vorteilsnahme. Steuerverlagerungen ins Ausland sind kein Indikator für hohes Verantwortungsbewusstsein.
Die Produkte eines Unternehmens sollten zukunftswirksam und nachhaltig gestaltet werden, sodass sie auch in vielen Jahren noch einen Wert haben und die Ressourcen auch verfügbar sind.
CSR bedeutet Nachhaltigkeit auf allen Sektoren. Das Geschäftsmodell der erecon AG ist der energieeffiziente, nachhaltige Betrieb von IT-Infrastruktur.
Die erecon AG ist Nachhaltigkeit. Die erecon AG ist CSR.