Im Rahmen der Diskussion um die Mitarbeitereinführung haben sich ganz unterschiedliche Begriffe entwickelt: Einarbeitung, Integration, Einführung, Induktionsprogramme, Eingliederung, Inplacement-Training, Personalentwicklung into-the-job oder auch der Begriff Onboarding.
In diesem Zusammenhang ist zwischen Einarbeitung und Einbindung bzw. Eingliederung klar zu unterscheiden. Die Einarbeitung umfasst alle Tätigkeiten, die in einem sachlich-funktionalen Zusammenhang mit dem künftigen Arbeitsplatz stehen. Man spricht hier oftmals von tätigkeits- oder arbeitsplatzbezogener Einarbeitung. Die Eingliederung bzw. Einbindung hingegen zielt auf die geistige und emotionale Einbindung neuer Mitarbeiter ab. Hier steht insbesondere der Sozialisierungsprozess in das Unternehmen im Mittelpunkt und beinhaltet auch die Vermittlung von sozialen Normen und Werte, Verhaltensweisen, Rollenverständnissen und Einstellungen.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass beide Elemente, Einarbeitung und Eingliederung, in den Einführungsprozess implementiert werden und als langfristige Aufgabe des Unternehmens betrachtet werden.
Mit einer frühzeitigen und bewussten Einführung hat man bereits zu Beginn die Möglichkeit die Motivation und die Integration eines neuen Mitarbeiters nachhaltige zu beeinflussen und damit unnötige und ungewollte Fluktuationskosten zu vermeiden.