
Viele Unternehmen verfügen über ein leistungsstarkes Netzwerk zu ihrem Rechenzentrum - und trotzdem läuft an jedem Arbeitsplatz ein vollumfänglich ausgestatteter PC mit allen technischen Finessen. Im Sinne der Green IT ist das widersinnig.
Ein Thin Client ist im Prinzip ein Desktop-Computer, der ohne bewegliche Teile auskommt, also ohne Festplatte, DVD-Laufwerk usw. - womit er zugleich auch deren Energiebedarf einspart. Die Datenverarbeitung erfolgt netzwerkgestützt über ein Remote Desktop Protocol (RDP) direkt im Server, die Ergebnisse seiner Abfragen und Rechenschritte werden dem Anwender ohne Zeitverzug zurück auf den Monitor gespiegelt.
Der Einsatz von Thin Clients leistet einen erheblichen Beitrag zu mehr Green IT. In Unternehmen stößt der sinnvolle Ersatz eines PC durch einen Thin Client vor allem auf statusbegründete Vorbehalte: Wer nutzt schon gerne einen Omnibus statt eines opulent ausgestatteten Dienstwagens? Unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, vor allem aber aus Gründen der Green IT, gibt es keinen rational nachvollziehbaren Grund, auf Thin Clients noch länger zu verzichten.